Sonntag, 17 Dezember 2017

Mysteriöse Todesfälle mehren sich

4. Todesfall bei NSU-Zeugen

von PROSPERIA-LAURINA-REDAKTEUR  Albrecht Lose Politik Samstag, 20 Februar 2016 08:22

Magdeburg - Nachdem im März des vergangenen Jahres die NSU-Zeugin Milissa M. an einer Lungenembolie verstarb, traf der Tod nun einem weiteren Ex-Freund von M. So hätte er sich ebenso, wie Florian H., den Tod selbst beigebracht, wie es in Ermittlerkreisen heißt. Damit ist nun bereits der 4. Zeuge des NSU-Verfahrens innerhalb weniger Jahre gestorben.

Die Leiche von Sascha W. wurde bereits vor einer Woche geborgen, heißt es in verschiedenen Pressestellen. Die Untersuchung derselben ergab dann, daß ein natürlicher Tod ausgeschlossen werden kann, weshalb Ermittlungen von der Polizei aufgenommen wurden. Allerdings konnten die Ermittler auch hier keine Hinweise für eine Fremdeinwirkung finden. Aufgrund dessen gehen sie von einem Suizid aus.

 

Diese Ereignisse lassen natürlich viel Raum für Spekulationen rund um das Trio zu. Muten diese plötzlichen Todesfälle von NSU-Zeugen sehr mysteriös an. Zumal auch das Verhalten einiger Behörden, wie der Verfassungsschutz, dazu sein Übriges tat, wenn man sich beispielsweise die Aktenvernichtung vor Augen führt. Bereits beim Todesfall von Florian H. kursierten Theorien im Internet, die an Geheimdienstkomplotten erinnern. Demnach sei er ein Zeuge gewesen, der gewußt haben will, wer die Polizistin Michèle Kiesewetter wirklich erschossen hat und Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatte er wohl dabei als Täter ausgeschlossen. Nur kurze Zeit nach dieser Aussage sei H. dann tot aufgefunden worden.

 

Beim aktuellen Todesfall von Sascha W. handelte es sich allerdings nicht um einen direkten NSU-Zeugen. Zum NSU verbindete einzig und allein seine Beziehung zu der oben erwähnten Zeugin Melissa M.

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