Mittwoch, 20 März 2019

DDr. Ulrike Haider-Quercia kandidiert für EURO-Wahl

BZÖ zeigt sich sicher, ins EU-Parlament wieder einzuziehen

von PROSPERIA-LAURINA-REDAKTEUR  Leif Koehnekamp Politik Mittwoch, 26 Februar 2014 18:38
DDr. Ulrike Haider-Quercia und BZÖ-Obmann Gerald Grosz DDr. Ulrike Haider-Quercia und BZÖ-Obmann Gerald Grosz

Wien - Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien präsentierte BZÖ-Obmann Gerald Grosz die Tochter des verstorbenen BZÖ-Gründers Jörg Haider DDr. Ulrike Haider-Quercia als designierte Spitzenkandidatin des BZÖ für die EU-Wahl am 25. Mai 2014. "Ich bin sehr glücklich bekannt geben zu dürfen, dass das Bündnisteam des BZÖ einstimmig beschlossen hat, Frau DDr. Ulrike Haider-Quercia als Spitzenkandidatin für die Europawahl zu nominieren. Ein entsprechender Wahlparteitag wird für 15. März in der Wiener Hofburg einberufen. Ulrike Haider trägt zweifelsohne einen großen Namen, doch steht im Mittelpunkt unserer Wahl die einzigartige Expertise, die die doppelt promovierte Politik- und Rechtswissenschaftlerin mitbringt. Sie ist kompetent, weil sie auf eine einzigartige wissenschaftliche Karriere verweisen kann. Sie ist erfahren, weil sie jahrelang politische Bereiche beruflich begleitet hat. Sie ist die beste Wahl unter allen Spitzenkandidaten, weil sie europäisch denkt und lebt, und österreichisch handelt", streute Grosz der designierten Frontfrau Rosen.

Grosz zeigte sich überzeugt davon, dass man mit Ulrike Haider-Quercia den Einzug in das Europaparlament schaffen werde. Das BZÖ werde in den kommenden Wochen weitere inhaltliche und personelle Überraschungen vorstellen.

 

"Ich gehöre einer Europageneration an, habe von Erasmus profitiert und in einigen europäischen Ländern studiert. Europa hat vielen jungen Menschen die Türen geöffnet, heute sind diese wieder verschlossen. Das ist nicht mehr das Europa eines Schumann, eines De Gaulle, eines Adenauer. Diese EU ist heute keine Friedensunion mehr sondern eine reine Bankenunion. Gerade wenn man europäisch denkt, muss man diese EU kritisieren. Ich will ein anderes Europa", skizziert Haider-Quercia ihre Positionierung in der EU-Frage. Europa muss von Grund auf reformiert werden. Der Euro könne nicht mehr in dieser Form gerettet werden. Die österreichische Bevölkerung solle die Chance bekommen, über diesen Euro abzustimmen. "Hier darf es keine Denkverbote geben, wir müssen mit Experten alle Alternativen zum Euro aufzeigen", so Haider-Quercia.

 

Österreich leide unter einer hohen Arbeitslosigkeit, der höchsten Staatsverschuldung der II. Republik und unter dem Stillstand der beiden Großparteien. "Hier will und muss ich mich engagieren. Darum habe ich die Einladung von Gerald Grosz angenommen und kandidiere:"

 

Ein ganz persönlicher Grund für ihre Kandidatur sei auch der Umgang in Österreich mit ihrem Vater gewesen. "Ich lasse es nicht zu, dass man den Namen meines Vaters, meinen Namen und den Namen meines Sohnes in den Dreck zieht. Mein Vater hat die Hypo im Jahr 2007 noch vor der Wirtschaftskrise gewinnbringend verkauft. Die Frage stellt sich, warum der ehemalige Finanzminister diese Hypo ohne Not im Jahr 2009 von den Bayern zurückgekauft hat", fordert sie eine lückenlose Klärung durch einen parlamentarischen U-Ausschuss.

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