Montag, 21 Oktober 2019

Am Rande der Geburtstagsfeierlichkeiten der Dr. h.c. Beata Baroth

Horst Seehofer und Viktor Orban loten gemeinsame Politik füreinander aus

von PROSPERIA-LAURINA-REDAKTEUR  Herbert Mayer Politik Freitag, 07 November 2014 14:03
Dr. h.c. Beata Baroth und der ungarische Regierungschef Viktor Orban - im Hintergrund auch zu sehen sind Edmund Stoiber und Bernd Posselt Dr. h.c. Beata Baroth und der ungarische Regierungschef Viktor Orban - im Hintergrund auch zu sehen sind Edmund Stoiber und Bernd Posselt
Quelle: prosperia-laurina.eu

München - Am Donnerstag kam es in München zu einem beachtlichen Treffen der beiden politischen Alphatiere Viktor Orban (Fidesz) und Horst Seehofer (CSU). Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban war Gast in München. Die Münchener Steuerberaterin Dr. h.c. Beata Baroth, vertraute Beraterin Ungarns in Wirtschafts- und Investitionsfragen, beging zeitgleich ihren Geburtstag.

Bayern und Ungarn pflegen traditionell gute Beziehungen,“ sagte Horst Seehofer. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs bestünde Anlass zum Dank, denn Ungarn habe entscheidend dazu beigetragen, „dass unser Vaterland wiedervereinigt werden konnte,“ so der Ministerpräsident. Man werde weiter an guten Beziehungen zwischen Ungarn und Bayern arbeiten. Seehofer betonte die enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen Bayern und Ungarn: „Wir haben gute wirtschaftliche Beziehungen. 40 Prozent der deutschen Investitionen in Ungarn kommen aus Bayern.“  Circa 2.000 bayerische Firmen würden sich in Ungarn engagieren. Man wolle auch auf europäischer Ebene enger zusammenarbeiten betonte Seehofer: „Bayern und Ungarn teilen dieselbe Auffassung vom Europa der Regionen. Europa soll sich mehr um das Große auf dieser Welt kümmern und weniger um das Kleine.“

Auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban betonte die guten Beziehungen zwischen Bayern und Ungarn. Er hoffe, dass sich die bereits sehr starke wirtschaftliche Präsenz Bayerns in Ungarn noch ausweiten werde, sagte Viktor Orban. In wirtschaftlicher Hinsicht wolle Ungarn mehr wie Bayern werden.

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