Sonntag, 17 Dezember 2017

1.054 Strafanzeigen

Taten von Köln wurden ausgewertet

von PROSPERIA-LAURINA-REDAKTEUR  Torsten Müller Politik Donnerstag, 11 Februar 2016 08:48
1.054 Strafanzeigen: Taten von Köln wurden ausgewertet 1.054 Strafanzeigen: Taten von Köln wurden ausgewertet
Bildquelle: PIXABAY.COM

Köln - Die dramatischen Ereignisse in der Silvesternacht in Köln haben die Perspektive vieler Deutscher auf die Zuwanderung massiv verändert. Die breite Mehrheit der Deutschen geht mittlerweile davon aus, dass die Bundesregierung die Asylkrise nicht in den Griff bekommt und dass die Zuwanderung zu mehr Kriminalität und höherer Terrorgefahr in Deutschland führt.

Bislang sind 1.054 Strafanzeigen eingegangen. Die Zahl der Anzeigen steigt noch immer an, viele Frauen und Mädchen haben einige Wochen gebraucht, um die Geschehnisse halbwegs verarbeiten zu können. In 454 Fällen handelt es sich um sexuelle Übergriffe. Bei den anderen angezeigten Straftaten handelt es sich um Diebstähle, Raub, Körperverletzungen und Beleidigungen.

 

Bislang hat die Polizei 59 Tatverdächtige ermittelt, die meisten sind marokkanischer und algerischer Herkunft. 13 Personen sitzen aktuell in Untersuchungshaft.

 

Diese Zahlen machen deutlich, welcher Fehleinschätzung die Polizei noch am nächsten Morgen unterlag. So war in einer Pressemitteilung der Polizei von einer „ausgelassenen Stimmung“ die Rede, die Silvesternacht sei „weitgehend friedlich verlaufen“.

 

Die Staatsanwaltschaft geht aktuell insgesamt von 1.108 Opfern und Geschädigten aus.

 

Die Ereignisse von Köln gingen um die Welt und haben sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa einen Eindruck davon hinterlassen, was die logische Folge der Massenzuwanderung bei gleichzeitigem Personalabbau bei der Polizei ist. Seit der Silvesternacht ist immer wieder von „Staatsversagen“ die Rede. Die politisch Verantwortlichen tun seither so, dass es sich bei den Übergriffen von Köln um einen bedauerlichen Einzelfall handelt.

 

Dabei haben sich schon zahlreiche Vertreter vor allem westdeutscher Großstädte zu Wort gemeldet, die deutlich machten, dass „Köln“ kein Einzelfall, sondern trauriger Alltag in vielen Kommunen Deutschlands ist.

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